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Modellflug-Kennzeichen.de

Seit dem 01. Oktober 2017 ist gemäß der Luftverkehrsordnung (LuftVO) für alle Modellflugzeuge, Hubschrauber und Drohnen, also alle unbemannten Luftfahrzeuge ab 250 Gramm Startgewicht, die Kennzeichnung mit feuerfesten Schildern, auf welchen sich Name und Anschrift des Besitzers befindet, vorgeschrieben.

Kennzeichen Flugmodelle Drohnen Kopter Copter

Die Kennzeichnungs-Pflicht

Seit 01.10.2017 besteht die Kennzeichnungspflicht für Flugmodelle mit einem Gesamtgewicht ab 250 Gramm.

Feuerfeste Kennzeichnung - eine etwas unglückliche Bezeichnung

Dem Bundesverkehrsministerium wurden Aluminiumschilder als Muster vorgelegt und sind nicht beanstandet worden.
Mit der Bestimmung "feuerfest" wird allerdings nicht die Erfüllung einer DIN-Norm erwartet. 
Verhindert werden soll mit dieser Verordnung seitens des Gesetzgebers, dass zur Kennzeichnung Papier-, Papp- oder Kunststoffetiketten verwendet werden. Nicht brennbare Kennzeichen wäre hier wohl eher angebracht?

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Kenntnisnachweis Modellflug Kennzeichen Multikopter Drohnen

Der Kenntnis-Nachweis

Seit dem 01. Oktober 2017 ist für den Betrieb von Modellflugzeugen, Multikoptern (Drohnen) und anderen unbemannten Flugobjekten für Sport- und Freizeitzwecke, gemäß der Luftverkehrsordnung (LuftVO) in bestimmten Fällen ein Kenntnisnachweis vorgeschrieben, um ein Flugmodell fliegen zu dürfen. Mit einem Online-Tool bietet zum Beispiel der DAEC unter dem Link, www.kenntnisnachweis-modellflug.de die Möglichkeit, den Kenntnisnachweis mit wenigen Mausklicks zu erwerben.

Nicht für unbemannte Luftfahrtsysteme (UAS)

Der Kenntnisnachweis gemäß § 21e gilt nicht für unbemannte Luftfahrtsysteme (UAS). Diese benötigen eine Bescheinigung nach LuftVO § 21d von einer vom Luftfahrtbundesamt anerkannten Stelle. Weitere Informationen auf www.lba.de.

Easy and Simple to Use

Hier werden in Kürze weitere Inhalte eingefügt.

Modelldekore

Nützliches Grundwissen zum Modellflug

Flugmodelle sind kein Spielzeug

Aktive Teinahme am Luftverkehr

Als Modellflieger sind Sie Teilnehmer am Luftverkehr und unterliegen den Bestimmungen des Luftfahrtrechtes. Die Luftverkehrsordnung und weitere Vorschriften regeln die Nutzung des Luftraums und sollen die Sicherheit des Flugverkehrs sicherstellen. Nach geltendem Recht dürfen Flugmodelle ausschließlich zum Zwecke des Sports und/oder der Freizeitgestaltung eingesetzt werden und nur in Sichtweite des Steuerers geflogen werden.

Gewichts- und Altersgrenzen

Falls Ihr Flugmodell über 2 kg schwer ist oder sie höher als 100 Meter fliegen wollen, benötigen Sie außerhalb von Modellfluggeländen mit Aufstiegserlaubnis grundsätzlich einen sog. Kenntnisnachweis gemäß Luftverkehrsordnung § 21e zum Steuern von Flugmodellen inklusive Multicoptern für Sport- und Freizeitzwecke (nicht gewerblich). Der Gesetzgeber hat für den Erwerb ein Mindestalter von 14 Jahren vorgesehen.

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Drohne oder Flugmodell?

Definition nach Luftverkehrsgesetz

Unter einer „Drohne“ versteht man ein unbemanntes Fluggerät.

Das Luftrecht unterscheidet zwischen unbemannten Luftfahrtsystemen und Flugmodellen. Gemäß § 1 Luftverkehrsgesetz handelt es sich bei unbemannten Luftfahrtsystemen um ausschließlich gewerblich genutzte Geräte. Flugmodelle sind hingegen privat, also zum Zwecke des Sports oder der Freizeitgestaltung genutzte Geräte.

Klare Regeln für Betrieb von Drohnen 

Wesentliche Regelungen:

Kennzeichnungspflicht: Alle Flugmodelle und unbemannten Luftfahrtsysteme ab einer Startmasse von mehr als 0,25 kg müssen künftig gekennzeichnet sein, um im Schadensfall schnell den Halter feststellen zu können. Die Kennzeichnung erfolgt mittels Plakette mit Namen und Adresse des Eigentümers.

Kenntnisnachweis:
Für den Betrieb von Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen ab 2 kg ist künftig ein Kenntnisnachweis erforderlich. Der Nachweis erfolgt durch a) gültige Pilotenlizenz, b) Bescheinigung nach Prüfung durch eine vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannte Stelle (auch online möglich), Mindestalter: 16 Jahre c) Bescheinigung nach Einweisung durch einen Luftsportverein (gilt nur für Flugmodelle), Mindestalter 14 Jahre. Die Bescheinigungen gelten für 5 Jahre. Für den Betrieb auf Modellfluggeländen ist kein Kenntnisnachweis erforderlich.

Erlaubnisfreiheit:
Für den Betrieb von Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen unterhalb einer Gesamtmasse von 5 kg ist grundsätzlich keine Erlaubnis erforderlich. Der Betrieb durch Behörden ist generell erlaubnisfrei, wenn dieser zur Erfüllung ihrer Aufgaben stattfindet, ebenso der Betrieb durch Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, z.B. Feuerwehren, THW, DRK etc.. 

Erlaubnispflicht: Für den Betrieb von Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen über 5 kg und für den Betrieb bei Nacht ist eine Erlaubnis erforderlich. Diese wird von den Landesluftfahrtbehörden erteilt.

Betriebsverbot:
Ein Betriebsverbot gilt künftig für Flugmodelle und unbemannte Luftfahrtsysteme
außerhalb der Sichtweite für Geräte unter 5 kg;
- in und über sensiblen Bereichen, z.B. Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften, Krankenhäusern, Menschenansammlungen, Anlagen und Einrichtungen wie JVAs oder Industrieanlagen, oberste und obere Bundes- oder Landesbehörden, Naturschutzgebieten;
- über bestimmten Verkehrswegen;
- in Kontrollzonen von Flugplätzen (auch An- und Abflugbereiche von Flughäfen), in Flughöhen über 100 Metern über Grund, es sei denn, der Betrieb findet auf einem Gelände statt, für das eine allgemeine Erlaubnis zum Aufstieg von Flugmodellen erteilt und für die eine Aufsichtsperson bestellt worden ist, oder, soweit es sich nicht um einen Multicopter handelt, der Steuerer ist Inhaber einer gültigen Erlaubnis als Luftfahrzeugführer oder verfügt über einen Kenntnisnachweis.
- über Wohngrundstücken, wenn die Startmasse des Geräts mehr als 0,25 kg beträgt oder das Gerät oder seine Ausrüstung in der Lage sind, optische, akustische oder Funksignale zu empfangen, zu übertragen oder aufzuzeichnen. Ausnahme: Der durch den Betrieb über dem jeweiligen Wohngrundstück in seinen Rechten Betroffene stimmt dem Überflug ausdrücklich zu,
- über 25 kg (gilt nur für "Unbemannte Luftfahrtsysteme"). 

Die zuständige Behörde kann Ausnahmen von den Verboten zulassen, wenn der Betrieb keine Gefahr für die Sicherheit des Luftverkehrs oder die öffentliche Sicherheit oder Ordnung, insbesondere eine Verletzung der Vorschriften über den Datenschutz und über den Naturschutz darstellt und der Schutz vor Fluglärm angemessen berücksichtigt ist. Insbesondere bei einem geplanten Betrieb außerhalb der Sichtweite lässt sich die Genehmigungsbehörde eine objektive Sicherheitsbewertung vorlegen.

Ausweichpflicht: Unbemannte Luftfahrtsysteme und Flugmodelle sind verpflichtet, bemannten Luftfahrzeugen und unbemannten Freiballonen auszuweichen.

Einsatz von Videobrillen: Flüge mithilfe einer Videobrille sind erlaubt, wenn sie bis zu einer Höhe von 30 Metern stattfinden und das Gerät nicht schwerer als 0,25 kg ist oder eine andere Person es ständig in Sichtweite beobachtet und in der Lage ist, den Steuerer auf Gefahren aufmerksam zu machen. Dies gilt als Betrieb innerhalb der Sichtweite des Steuerers.

Die Verordnung ist am 6. April 2017 im Bundesgesetzblatt verkündet worden und am 7. April in Kraft getreten. Die Regelungen bezüglich der Kennzeichnungspflicht und die Pflicht zur Vorlage eines Kenntnisnachweises gelten ab dem 1. Oktober 2017.


Quelle: BMVI - Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur - http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/LR/151108-drohnen.html

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